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Erfolgreicher Abschluss des Projekts 6G-CampuSens

Das Projekt 6G-CampuSens hat zum Ziel, 6G-Technologien, insbesondere Integrated Sensing and Communication (ISAC) und offene Netzwerkarchitekturen (O-RAN), für den industriellen Einsatz sicher und vertrauenswürdig zu gestalten. Es konzentriert sich darauf, Sicherheits- und Datenschutzrisiken zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln, die zuverlässige und kosteneffiziente Anwendungen ermöglichen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Auf der CampuSens-Abschlussveranstaltung in Erlangen, Deutschland, die vom 23. bis 24. März 2026 stattfand, präsentierten unsere Forschenden Dr.-Ing. Stefan Köpsell aus der Forschungsgruppe Trustworthy Data Processing und Jana Eisoldt zwei Demos:

Die erste Demo – Trustworthy Execution of O-RAN xApps on a Microkernel – zeigt, wie spezialisierte Anwendungen in 5G-Netzwerken sicher und zuverlässig betrieben werden können. Sie setzt ein Systemdesign mit Mikrokernel ein, um verschiedene Komponenten voneinander zu isolieren und dadurch die Sicherheit zu erhöhen. Zudem wird so das Risiko von Fehlern oder Störungen reduziert.

Die zweite Demo – Post Quantum Secure Remote Control of AGVs – veranschaulicht, wie Post-Quanten-Sicherheit in die Steuerung autonomer Fahrzeuge in einer Smart-Factory-Umgebung integriert werden kann. Sie umfasst außerdem ein digitales Modell des Systems (einen „Digital Twin“). Diese Arbeit wurde gemeinsam mit Umbrella, secunet und Infineon IFAG entwickelt.

Stefan Köpsell hielt eine Keynote mit dem Titel „Future Directions in Cyber Security Research Funding“, in der er eine kritische Perspektive auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz aus Sicherheitssicht darlegte.

Darüber hinaus stellte er das kürzlich gestartete Projekt ResMedTec vor. Dieses Projekt führt das BI in Zusammenarbeit mit Medical Valley, ICCAS, Vodafone, Scontain, secunet und der FAU durch. Es zielt darauf ab, die Resilienz kritischer Infrastrukturen zu stärken und die Verfügbarkeit von IT/OT-Systemen zu verbessern.

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