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BI Lernlabor bringt KI Lernformat an das YLAB Göttingen

Im Februar führte das Team des BI-Lernlabors (LeLa) eine Fortbildung zu seinem interdisziplinären Lernformat „Wie lernt Künstliche Intelligenz?“ am YLAB in Göttingen durch. Als eines der wenigen geisteswissenschaftlich orientierten Lernlabore in Deutschland interessierten sich die Mitarbeitenden dort besonders für die Kombination aus einer Kinderbuch-Lesung zum Thema KI und einem spielerischen Workshop, der zentrale Lernmechanismen der Künstlichen Intelligenz aufgreift.

Um das Team der Freiwilligen vom YLAB optimal auf die zeitlichen und inhaltlichen Abläufe des Workshops vorzubereiten, fand im Vorfeld eine Einweisung als „digitale Trockenübung“ per Videocall statt. Kurze Zeit später reiste das LeLa-Team nach Göttingen, um ein Training on the Job für die Freiwilligen durchzuführen. 

In Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Göttingen organisierte Dr. Gilbert Hess, Leiter des YLAB, eine Lesung mit der Autorin Franziska Gehm zu ihrem Buch „Ada und die Künstliche Blödheit – Ein Roboter auf der Flucht“, die rund 60 Schülerinnen und Schüler besuchten. Dabei erfuhren sie, welche Herausforderungen und Abenteuer eine Freundschaft mit einem KI-Bot bereithält. Außerdem testeten sie gemeinsam mit der Autorin, wer intelligenter ist: KI-Sprachassistent oder die Schülerschaft. 

Anschließend ging es im Workshop am YLAB um die technischen Grundlagen: Wie funktionieren Mustererkennung und sich selbst verbessernde Algorithmen? Die Kinder wurden aufgefordert, selbst nachzudenken, was Intelligenz bedeutet und wie Lernen bei Menschen funktioniert. Mit bewährten Apps erkundeten die Kinder interaktiv, wie Maschinen lernen. Die Freiwilligen des YLAB unterstützten die Workshopleiterinnen des BI, um künftig selbstständig ähnliche Veranstaltungen umzusetzen.

Das Lernformat „Wie lernt Künstliche Intelligenz?“ wurde bereits 2025 ausgezeichnet: Gemeinsam mit den Städtischen Bibliotheken Dresden erhielt das Lernlabor des Barkhausen Instituts beim „LeLa-Preis 2025“ den 3. Platz in der Kategorie „Schülerlabor+“. Der LernortLabor - Bundesverband der Schülerlabore e.V. würdigte damit innovative außerschulische Bildungsangebote, in denen Schülerlabore ihre klassischen Themen interdisziplinär mit Themen anderer Bereiche verbinden. 
 

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