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ASPLOS-Konferenz: BI zeigt Vorteile der M³ Architektur für TEEs

Auf der ACM International Conference on Architectural Support for Programming Languages and Operating Systems (ASPLOS) in Pittsburgh, USA, vom 22. bis 26. März 2026 stellte Dr.-Ing. Nils Asmussen aus der Forschungsgruppe Composable Operating Systems das Paper „TEEM³: Core-Independent and Cooperating Trusted Execution Environments“ vor.

Trusted Execution Environments (TEEs) sind isolierte Ausführungsumgebungen für Programme. Durch diese strenge Abschottung wird die Menge an Software, der man vertrauen muss, reduziert. Allerdings verlangen typische TEE-Umsetzungen, dass man komplexen Prozessorfunktionen vertrauen muss. Das Paper zeigt, dass man mit der M³-Architektur TEEs allerdings auch mit deutlich geringerer Komplexität implementieren kann. Das senkt die Fehleranfälligkeit und verbessert die Sicherheit gegenüber bestehenden Ansätzen. Darüber hinaus sind die M³-basierten TEEs auch flexibler: Sie funktionieren nicht nur auf herkömmlichen Prozessoren, sondern auch auf Hardwarebeschleunigern, wie sie zum Beispiel für KI eingesetzt werden. Dadurch können solche Anwendungen ebenfalls von der Sicherheit der TEEs profitieren.

 

Sie finden das Paper hier:

TEEM³: Core-Independent and Cooperating Trusted Execution Environments

Nils Asmussen (Barkhausen Institut), Sebastian Haas (Barkhausen Institut), Carsten Weinhold (Barkhausen Institut), Nicholas Gordon (Barkhausen Institut), Stephan Gerhold (TU Dresden), Friedrich Pauls (Barkhausen Institut), Nilanjana Das (Barkhausen Institut), Michael Roitzsch (Barkhausen Institut)

Link: dl.acm.org/doi/10.1145/3779212.3790232

 

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