6G-Konferenz: BI ist mit verschiedenen Beiträgen vertreten
Die 6G Conference 2026 findet vom 8. bis 10. September in Berlin statt. Das Barkhausen Institut wird auf vielfältige Weise vertreten sein.
Prof. Dr. Gerhard Fettweis, Wissenschaftlicher Direktor des Barkhausen Instituts, nimmt gemeinsam mit Experten aus Forschung und Industrie an der Panel-Diskussion „ISAC – Groundwork for Practical Implementation“ teil. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Integrated Sensing and Communication (ISAC) von der Forschung in die praktische Anwendung, mit Fokus auf Vertrauenswürdigkeit, Leistungsfähigkeit sowie die Verbindung von Kommunikation und Sensorik, überführt werden kann.
Am Stand B04 präsentieren BI-Forschende zudem eine Technologie für integrierte Kommunikation und Sensorik (ICAS), die es drahtlosen Systemen ermöglicht, gleichzeitig zu kommunizieren und ihre Umgebung wahrzunehmen.
Dr.-Ing. Stefan Köpsell aus der Forschungsgruppe Trustworthy Data Processing wird zwei Workshops zum Thema Vertrauenswürdigkeit leiten. Der erste Workshop, „Influence of AI on Trustworthiness – Challenges & Opportunities“, beschäftigt sich damit, wie KI sowohl die Bedrohungen als auch die Chancen für vertrauenswürdige Systeme verändert. KI kann Angreifern dabei helfen, Schwachstellen zu finden, gleichzeitig aber auch dazu beitragen, Probleme zu erkennen und die Sicherheit zu verbessern. Der Workshop diskutiert, was diese Entwicklungen für die Vertrauenswürdigkeit von Systemen bedeuten, in welchen Bereichen KI bereits einen Mehrwert bietet und welche Schlussfolgerungen sich daraus für unser zukünftiges Vorgehen zur Stärkung der Vertrauenswürdigkeit ergeben.
Der zweite Workshop, „Formal Methods as a Driver for Trustworthiness“, widmet sich der zunehmenden Bedeutung von Prävention angesichts sich schnell weiterentwickelnder Angriffe. Ein vielversprechender Ansatz sind KI-gestützte formale Methoden, mit denen sich die Sicherheit und Korrektheit von Systemen bereits im Entwurf nachweisen lassen. Der Workshop beleuchtet das Potenzial und die Grenzen dieses Ansatzes, wie formale Methoden über den gesamten Lebenszyklus eines Systems hinweg eingesetzt werden können und wie KI die formale Verifikation weiter voranbringen könnte.
Beide Workshops finden am Donnerstag, den 10. September, in Raum A04 statt. Der erste Workshop beginnt um 9:00 Uhr, der Workshop zu Formal Methods um 11:00 Uhr.
Das vollständige Programm finden Sie hier: www.berlin-6g-conference.de/program/