EduChip bringt Mikroelektronik in sächsische Klassenzimmer
Wie entsteht eigentlich ein Mikrochip? Mit EduChip können Schulklassen das künftig selbst herausfinden. Das Bildungsprojekt des Barkhausen Instituts richtet sich an Jugendliche ab der 9. Klasse und nimmt dabei besonders den ländlichen Raum Sachsens in den Blick, wo der Kontakt zu Themen der Chipentwicklung bisher selten ist.
Statt reiner Theorie steht praktisches Arbeiten im Vordergrund. Die Jugendlichen gewinnen einen Einblick in das Design und den Produktionsprozess moderner Mikrochips, lernen Grundprinzipien wie Logikgatter kennen und bekommen ein Gefühl dafür, wie mikroelektronische Systeme im Detail funktionieren. Außerdem reflektieren sie ihr eigenes Nutzungsverhalten und setzen sich mit den Auswirkungen unseres digitalisierten Alltags auf Umwelt und Gesellschaft auseinander.
Aktuell entsteht das didaktische Konzept. Damit es später gut in den Schulalltag passt, holt sich das Team dazu gezielt Rückmeldungen von Lehrkräften und Schulen ein. Ab Frühjahr 2027 sollen die ersten Angebote vor Ort stattfinden. EduChip läuft bis Sommer 2028.
Schulen, die sich beteiligen möchten, wenden sich an Projektleiterin Anne Sarah Kraus.
Gefördert von:
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.